Aquaristik fĂŒr Einsteiger

Aquaristik fĂŒr Einsteiger
Produkte rund um das Thema Aquaristik fĂŒr Einsteiger

Eine finale Übersicht der Aussteller mit Produkten und Dienstleistungen, welche sich auf der Messe prĂ€sentieren, finden Sie in unserer Ausstellerliste.

Aquarien und Terrarien

FĂŒr alle, die Fische oder Reptilien halten möchten gehört ein Aquarium bzw. Terrarium zur Grundausstattung. Damit jeder das findet, was zu seinen Vorstellungen und seiner Wohnung passt, bietet der Markt unterschiedliche AusfĂŒhrungen: Ob SĂŒĂŸ- oder Salzwasser, Glas- oder Kunststoffaquarium, je nach Gegebenheiten sind kleine Nano Aquarien, platzsparende Eck-Aquarien oder Aquarien mit Unterschrank erhĂ€ltlich. Bei den Terrarien können Reptilien-Enthusiasten zwischen Glasterrarien mit vier GlaswĂ€nden und Holzterrarien mit nur einer Fensterscheibe wĂ€hlen. Je nach Geschmack lassen sich diese als ĂŒppig bepflanzte Tropenterrarien oder sandige WĂŒstenterrarien einrichten.

Aquarien- und Terrarien-Technik

Um sich lange an einem Aquarium erfreuen zu können, braucht man einiges an Aquarientechnik. Da ein Aquarium immer ein verkleinertes Abbild des natĂŒrlichen Lebensraums der Aquarienbewohner ist, mĂŒssen die passenden Licht- und TemperaturverhĂ€ltnisse gegeben sein. Die Temperatur lĂ€sst sich dabei leicht ĂŒber eine Aquarienheizung – auch als Aquarienheizer bezeichnet – regulieren. FĂŒr die richtige Aquarienbeleuchtung sorgen Leuchtstoffröhren oder eine LED Beleuchtung. Sinnvoll ist die Investition in eine Zeitschaltuhr, um ein immer gleiches An- und Abschalten des Lichts zu gewĂ€hrleisten. Die in den meisten GewĂ€ssern vorherrschende Strömung lĂ€sst sich durch Aquarienpumpen nachahmen. Diese Wasserpumpen reichern das Wasser zudem mit Sauerstoff an. Durch Futterreste, Pflanzenteile und Fischexkremente entstehen in jedem Aquarium stĂ€ndig Verunreinigungen, die mit Hilfe eines Aquarienfilters beseitigt werden mĂŒssen. In Meerwasseraquarien werden hĂ€ufig Sandfilter, lebende Steine oder EiweißabschĂ€umer eingesetzt, um das Wasser zu filtern. Bei SĂŒĂŸwasseraquarien erfolgt die Reinigung mittels mechanischen und/oder biologischen Filtern. Mechanische Filter, die zum Beispiel mit Filterwatte gefĂŒllt sind, halten grobe Partikel zurĂŒck und dienen als Vorfilter oder als Filter in Aquarien mit geringem Fischbesatz. Bei biologischen Filtern sind im Filterbett angesiedelte Mikroorganismen fĂŒr den Filterprozess verantwortlich. Wenn der Filter schnell von Wasser durchflossen wird, spricht man von einem aeroben Filter oder Schnellfilter. Ist die Durchflussgeschwindigkeit hingegen gering, handelt es sich um einen anaeroben bzw. Langsamfilter. Aquarienfilter werden entweder innerhalb des Aquariums als Innenfilter oder außerhalb als Außenfilter angebracht. In der Regel handelt es sich um kleine GehĂ€use, die mit Filtermaterial wie Filterschaumstoff oder BiobĂ€llen gefĂŒllt sind. Es gibt aber auch andere Filter - etwa Matten- oder Bodenfilter -, die anders, aber ebenso gut funktionieren. In Fischteichen werden hĂ€ufig Rieselfilter eingesetzt. Um das Wasser von chemischen Verunreinigungen wie Medikamenten oder Farbstoffen zu befreien, kann als besonderes Filtermaterial Aktivkohle eingesetzt werden.

Aquarien- und Terrarien-Einrichtung

Die Aquarieneinrichtung ist ein wichtiger Bestandteil eines jeden Aquariums. Dabei muss sich der angehende Aquarianer fĂŒr einen Bodengrund und Pflanzenbesatz entscheiden. Beim Bodenbelag sind zum Beispiel Aquarienkies oder ein NĂ€hrstoffbodengrund möglich. ZusĂ€tzlich können noch Steine, Felsen, Höhlen und Röhren ausgelegt werden. Die Pflanzen werden dann mit Hilfe von Pflanzenklammern oder Pflanzhilfen im Boden verankert, bis sie angewachsen sind. Durch den Einsatz von Pflanzenpflegemitteln und DĂŒnger wie KohlenstoffdĂŒnger oder EisendĂŒnger bleiben die GewĂ€chse lange gesund, so dass sie auch regelmĂ€ĂŸig mit einer Pflanzenschere beschnitten werden mĂŒssen. Aquariendeko, wie Figuren fĂŒr das Aquarium, runden die Einrichtung schließlich ab. Damit man immer freie Sicht auf die geschaffene Unterwasserwelt hat, sollte bei Bedarf ein Scheibenreiniger eingesetzt werden. Magnetreiniger ermöglichen es durch zwei mit einem Magneten verbundene HĂ€lften die Scheibe innen von außen zu putzen.

Futtermittel

Futtersticks, Futtergranulat, Futtertabletten – Fischfutter gibt es in unzĂ€hligen Varianten. Auf der TIERisch gut finden Besucher neben Flockenfutter auch Futter fĂŒr anspruchsvolle Fische wie Diskusfutter fĂŒr Diskusfische oder andere Spezialfutter fĂŒr Fische. Zusatzfutter und NahrungsergĂ€nzungsmittel ergĂ€nzen bei Bedarf den Speiseplan der Aquarienbewohner. Sollte der Aquarianer einmal keine Zeit haben seine Tiere zu fĂŒttern, kann er einen Fischfutterautomaten, kurz Futterautomat, programmieren, der das Futter zur rechten Zeit im Aquarium verteilt.

Gesundheit und Pflege

Zu einer umfassenden Fischpflege gehört neben der Hygiene im Aquarium und der Behandlung von Fischkrankheiten mit Heil- und Pflegemitteln auch die Wasserpflege. Herkömmliches Leitungswasser ist zwar recht gut, aber noch nicht aquarientauglich. Bevor das Wasser Lebensraum fĂŒr Fische und Pflanzen werden kann, muss es eine Wasseraufbereitung in einem Wasseraufbereiter durchlaufen. Auch danach mĂŒssen Aquarienbesitzer die WasserqualitĂ€t regelmĂ€ĂŸig mit Wasseranalysen kontrollieren. WĂ€hrend die Temperatur mit einem Thermometer ĂŒberprĂŒft werden kann, gibt es zur Bestimmung der WasserhĂ€rte und des pH-Werts spezielle Wassertests. Mit einer CO2-Anlage fĂŒr Aquarien lĂ€sst sich die Photosynthese im Aquarium ankurbeln, wodurch nicht nur die Pflanzen besser wachsen, sondern auch mehr Sauerstoff im Aquarium ist. Dadurch wird hĂ€ufig auch die Algenbildung bekĂ€mpft. Sollten dennoch Algen entstehen, schaffen Algenmittel Abhilfe.

Zucht

Im heimischen Aquarium können Aquaristik-Begeisterte selbst zum ZĂŒchter werden und Wirbellose wie Garnelen, Krebse, Krabben oder Schnecken und ebenso Fische zĂŒchten. Bei den Zierfischen gibt es sowohl eierlegende als auch lebendgebĂ€rende Fische. Zu den eierlegenden Zierfischen, die man hĂ€ufig in Aquarien findet, gehören zum Beispiel Welse, Salmler, Schmerlen, Fadenfische, Buntbarsche und Skalaren. Zahnkarpfen wie Guppies oder Mollies sind hingegen lebendgebĂ€rend. Damit die Eltern ihren Nachwuchs nicht fressen, empfiehlt sich die Anschaffung eines Ablaichkastens, in den die Mutter nur zum Ablaichen gesetzt wird. Um die Fische vom Aquarium zum Ablaichkasten und zurĂŒck zu transportieren, benötigen Aquarianer einen Kescher bzw. ein Fangnetz oder einen Fischfangbecher.

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